Newsletter Juni 2021

Liebe Freund*innen des Offenbacher Hauptbahnhofs,


zur Machbarkeitsstudie liegt uns jetzt ein Entwurf der Endfassung vor – dazu wollen wir am Mittwoch ab 20 Uhr Rückmeldungen formulieren

Wir sind nicht allein – die Stadt Offenbach ist dabei, das Bahnhofsumfeld neu zu denken und aus Zürich haben sich Architekturstudentinnen mit der Rolle des Bahnhofs beschäftigt.

Das Umfeld des Busbahnhof soll neu gestaltet werden. Dazu gibt es ein Beteiligungsverfahren, um bei den Ausschreibungen Bürgerwünsche zu berücksichtigen.
Man kann Online mitmachen – dort gibt es auch weitere Informationen und Termine vor Ort.
Außerdem ist eine Pinnwand aufgestellt, an der man seine Ideen und Eindrücke vor Ort äußern kann.
Sabrina und Agnes haben schon für die Ini ein Mini-Interview dazu gegeben, um zu sagen, dass ein einladender Übergang von Tunnel und Groß-Hasenbach-Straße zum Bahnhof uns sehr gefallen würde.

Clara und Franziska, zwei Architekturstudentinnen, haben sich im Rahmen eines Projekts mit Offenbach beschäftigt. Den Fokus legten sie auf die Kaiserstrasse mit ihren Endpunkten, dem Offenbacher Hauptbahnhof und der Carl-Ulrich Brücke. Am 22.05. luden sie ein zu einem Spaziergang vom Fluss in Richtung Hauptbahnhof. Natürlich war auch eine Abordnung der Bahnhofsinitiative dabei. Das Ziel: Utopien wachsen zu lassen und sich gemeinsam vorzustellen, wie die Kaiserstrasse ohne Asphalt aussehen würde. Wir können jetzt gespannt sein, ob es die Sonnenblumen-Aussaat schafft, der Kaiserstraße ein ganz neues Images zu geben. Der spannende Abschluss war dann ganz unserem Hauptbahnhof gewidmet. Clara las einen offenen Brief an die Deutsche Bahn vor, mit der Forderung, Offenbach endlich wieder an den Fernverkehr anzubinden. Ihrer Beurteilung können wir uns nur anschließen.
„Wir sind nicht nur politisch und abstrakt Teil von Europa, sondern auch physisch. Wir müssen wieder Teil der großmaßstäblichen Mobilitätsstruktur sein, denn nicht nur wirtschaftsstarke Städte haben das Recht auf diese Vernetzung. Offenbach versteht sich als Teil von Europa und fordert die Anbindung an den europaweiten Schienenverkehr. Als Stadt mit rund 130 000 Einwohner: Innen sind wir nicht bedeutungslos und unsere Anliegen nicht delegitimiert.
Offenbach ist nicht nur Agglomeration von Frankfurt.
Offenbach ist Teil der Welt.
Offenbach wächst.
Offenbach trägt bereits den Namen „Arrival City“, also stellen wir die Frage, wo kommt wer wie an?“
 
Unsere Pläne für Veranstaltungen im Bahnhof haben dagegen einen Dämpfer erhalten: Es gibt derzeit am Bahnhof keinen Strom mehr. Das macht Veranstaltungen unsererseits nicht einfacher. Unsere Idee: Wir nutzen den 150. Geburtstag des Bahnhofs 2023, um mit der Bahn einen Plan zu entwickeln, wie einzelne Teile des Bahnhofs in eine glücklichere Zukunft weisen könnten. Dazu müssen wir aber wieder mehr Leute werden. Am Freitag, den 18.06. um 19 Uhr sammeln wir unsere Fäden und gucken, wen wir für was wieder ansprechen können.

Wie wollen am Freitag, den 25.06. einen Vorschlag der Schmid-Stiftung zu unserem weiteren Vorgehen weiterführen und ein „Minimalszenario“ entwickeln:
Was können wir mit den Leuten, die wir jetzt gerade sind, gestalten und leisten? Das formulieren wir als Konzeptpapier für die Bahn „Der Weg zum 150. Geburtstag“.

Hier nochmal kompakt die nächsten Termine:
Mi / 16.06. / 20 Uhr: (LIVE! Bei Manfred im Hof!)
Fr / 18.06. / 19 Uhr: Wo stehen wir? Was gehen wir als nächstes an?
(Vielleicht schon wieder im Quartiersbüro)
Fr / 25.06. / 19 Uhr: Rolle der Ini: Was können wir, wie wir da sind, als Nutzung anbieten?
Fr / 02.07./ 19 Uhr: AG Überblick

Viele Grüße
Agnes, Brigitte & Lisa (aus der Ferne)

FEBRUAR NEWSLETTER

Liebe Freund:innen des Offenbacher Hauptbahnhofs,

die Machbarkeitsstudie nähert sich dem Ende. Das Ergebnis bedeutet noch keine Festlegung, was genau im Bahnhof passiert – aber die baulichen Konsequenzen für bestimmte Nutzungen sind dann geprüft – Fragen wie: Wo müssen Fluchtwege sein, wenn ein bestimmter Teil des Bahnhofs als Büro genutzt wird?

Beim letzten Treffen mit der Agentur wurden erste Finanzierungsannahmen getroffen, Vermietungen mit dem Offenbacher Mietspiegel berechnet, Annahmen für Sanierungskosten getroffen. Damit können nun verschiede Besitzer-, Finanzierungs- und Betreibermodelle durchgespielt werden.

Um bei der Ansprache von Interessenten für den Markt der Möglichkeiten konkreter werden zu können, anzufangen Geld zu sammeln und auch bei der Vorstellung in den Fraktionen klar sagen zu können, wie wir uns den Bahnhof vorstellen, müssen wir jetzt die Rolle der Ini bei Erwerb und Betrieb festlegen.

Dazu werden wir alle Freitage im Februar nutzen.

Damit wir bei diesem anstrengenden Geschäft nicht die Lust verlieren, gibt es auch diesen Monat wieder einen virtuellenIni-Zoom-Stammtisch – am 26.02. ab 20:30 Uhr(direkt nach der Arbeit). Das hat letztes Mal gut funktioniert und es war schön, viele mal wieder zu sehen und ohne konkretes Ziel einfach so miteinander zu sprechen. Bitte meldet Euch vorab per Mail an, dann bekommt ihr den Zugangslink. Es würde uns sehr freuen.

Die AG Erinnerung hat am 12.02. Annahmeschluss für Material zur Ausstellung, dann geht es an die Aufbereitung. Geplant ist derzeit, die Ausstellung im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der Rodgaubahn im September zu öffnen. Die AG ist mit Pro Bahn im Gespräch, um zu sehen, wie man gleichzeitig mit dem Blick auf die Vergangenheit des Bahnhofs auch den Ausblicken auf die Bahnzukunft der Region Raum geben kann.

Liebe Grüße
Agnes, Brigitte, Lisa

Die nächsten Termine noch einmal im Überblick:

Fr, 12.02.2021  19.00 Uhr         Gestaltung Präsentation der Ini
Fr, 19.02.2021  19.30 Uhr         Betreiberkonzepte
Fr, 26.02.2021  19.00 Uhr         Betreiberkonzepte 
Fr, 26.02.2021  ab 20.30 Uhr     Plauderei

Machbarkeitsstudien-Endspurt, virtueller Stammtisch und Ausstellungsvorbereitungen

Als treue Zoom-Nutzerin geht die Ini-Gemeinde, ungebremst von Haushalts-Arithmetik, das neue Jahr in gewohnter Energie an.

Erstaunlich gut funktioniert es inzwischen mit diesem Medium Diskussionen zu führen und zu Ergebnissen zu kommen. Eine neue Stufe des virtuellen Austauschs soll demnächst getestet werden. Dazu später mehr.

Der Januar „verspricht“ arbeitsintensiv zu werden.
Der im Rahmen der AG Public Affairs im Dezember schon weit gediehene Arbeitsstand zu Finanzierungsarten und Betreibermodellen steht für den Freitagstermin 15.01. auf dem Programm. Zu klären ist auch die künftige Zusammenarbeit mit dem Fahrgastverband ProBahn, zu dem es seit 2020 Kontakt gibt.

Auch die Ini ist wenig entzückt über die kontaktarmen Zeiten und will natürlich allen Freund:innen und Interessierten Gelegenheit geben, wenn schon nicht persönlich, doch per Mouse-Klick einmal „vorbei zu schauen“. Dafür besteht die nächstbeste Möglichkeit am Sa, 16.01. ab 20 Uhr beim ersten virtuellenIni-Zoom-Stammtisch. Ihr habt Interesse? Prima!! Bitte meldet Euch vorab unter initiativehbfof(at)ok.de an, dann bekommt ihr den Zugangslink. Es würde uns sehr freuen.

Nachdem im vergangenen Jahr zwei Workshops zur inhaltlichen Ausgestaltung der Machbarkeitsstudie für den Hauptbahnhof stattfanden, ist das Büro Bahnstadt nun dabei eine finale Variante sowie einen dazugehörigen Wirtschaftsplan zu erstellen.

Die AG Nutzungskonzept wird sich am 22.01. mit dieser Vorlage beschäftigen, um ggf. für uns wichtige Änderungen/Ergänzungen zu besprechen.

Dieser Termin dient zur Vorbereitung eines letzten virtuellen Workshops mit Bahnstadt am 29.01., an dem der Arbeitsstand mit den Beteiligten der Stadt, der HfG und der Ini besprochen werden soll.

Das anschließende Freitagstreffen am 29.01. wird sich mit den Ergebnissen dieses Meetings beschäftigen und weitere Schritte auch im Hinblick auf den geplanten Markt der Möglichkeiten besprechen. Mehr zum Ergebnis dann im Februar Newsletter.

Die AG Erinnerung ist schwer mit der Konzeption einer Ausstellung zur Geschichte unseres Hauptbahnhofes beschäftigt. Dabei soll hervorgehoben werden, welche Bedeutung der Bahnhof für die aufstrebende Industriestadt hatte. Die Recherchen und die schon zurückliegenden Erzählcafes erbrachten einiges an erstaunlichen Details, die hoffentlich Interesse bei den Offenbacher Bahnfans finden, die sich dann vielleicht auch für den weiteren „Werdegang“ ihres Bahnhofs und damit unseren Zukunftsplänen interessieren. Über Zeit und Ort der Ausstellung werden wir rechtzeitig informieren. An einen Vorab-Infobrief wird gedacht … schauen wir mal.

Last but not least – hier ein Vorschlag für den Starter für das gesellige Beisammensein am 16. Januar: Yellow Railroad 30 ml Limettensaft
40 ml Orangensaft
100 ml Zitronen-Eistee
Limettenschnitze oder Scheiben
…..und was ihr sonst noch da habt  

Die nächsten Termine noch einmal im Überblick:

Fr, 15.01.2021  19.00 Uhr    Zusammenarbeit mit ProBahn + AG Publik Affairs – Weiterarbeit an Entscheidungsstruktur
Sa, 16.01.2021  20.00 Uhr     virtueller Stammtisch – bitte an Anmeldung denken
Fr, 22.01.2021  19.00 Uhr        Vorbereitung Termin Austausch zur                                                    Machbarkeitsstudie
Fr, 29.01.2021  19.00 Uhr        Nachbereitung vorangegangener Termin zur Machbarkeitsstudie und nächste Schritte
Fr, 05.02.2021  19.00 Uhr        AG Überblick
Fr, 12.02.2021  19.00 Uhr         AG Public Affairs – Gestaltung Präsentation der Ini

Newsletter Dezember

So eine Bürgerinitiative hat es derzeit nicht leicht: die Arbeit bleibt, aber das, was diese Arbeit normalerweise zur Freude macht – der Kontakt zu tollen Menschen – bleibt virtuell. Wir machen das Beste daraus – auch wenn virtuelles Plätzchenprobieren so gar nicht funktioniert.

Was tut sich?
Die AG ERINNERUNGEN bereitet weiter fleißig die Ausstellung zur Geschichte des Offenbacher Hauptbahnhofs und dessen Bedeutung für die Industrialisierung zu Beginn des 20sten Jahrhunderts vor.
In der aktuellen „Mut und Liebe“ – Ausgabe37 gibt es auf Seite 57 einen Aufruf zum Mitmachen für alle Offenbacher: Gab es ein Erinnerungsfoto vom ersten Arbeitstag als Pendler? Für die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Haus der Stadtgeschichte suchen wir Bilder und Belege.

Die AG NUTZUNGSKONZEPT gestaltet weiter den Markt der Möglichkeiten.
Wem beim besinnlichen Nachdenken über die Welt noch ein konkreter Interessent für eine Bahnhofsnutzung einfällt, den wir einladen sollen, darf uns das gerne sagen.

Die AG PUBLIC AFFAIRS arbeitet weiter an den Konzepten für Organisation und Finanzierung – wie können sich die Offenbacherinnen nächste Weihnachten ein Stück „belebten Bahnhof“ schenken? Als Genossenschaftsanteil? Aktie? Dankes-T-Shirt für ein Crowdfunding oder als Ehrenfliese für eine Spende im renovierten Bahnhof? Wie bleiben die Bürger bei der Gestaltung beteiligt? Wie wirken die einzelnen Mieter im Bahnhof zusammen?
Letzen Monat haben die Menschen der AG recherchiert und Beispiele für einzelne Modelle herausgesucht, beim nächsten Termin wollen wir die Vor- und Nachteile grafisch aufbereiten, so dass man sich mit Politik, mit interessierten Spendern und auch den Nutzern auf dem Markt der Möglichkeiten über die Varianten austauschen kann.

Und hier noch die aktuelle Terminplanung für die virtuellen Treffen. Die Info dazu erfolgt rechtzeitig über das Forum und den öffentlichen Kalender.

Jeweils Freitag, 19 Uhr:
11.12.  geht es weiter mit den Planungen zum Markt der Möglichkeiten
18.12.  geht es beim Treffen der AG Public Affairs um mögliche Betreiberformen und Finanzierungsmodelle.

Ansonsten wünschen wir Euch alles erdenkliche Gute, Liebe, Licht und kleine, feine Begegnungen.
Herzlichst Euer Newsletter Team

Brigitte, Agnes und Lisa

Newsletter November

Nun beginnt sie wieder, die „dunkle“ Jahreszeit. Nach der Umstellung auf die Winterzeit wird es überraschend schnell dunkel, richtig dunkel und der November-Lockdown tut ein Übriges. Ja und was passiert in der Ini?

VIEL!

Die letzten Freitagstreffen waren sehr produktiv:

Die AG NUTZUNGSKONZEPT nahm viel Raum ein. Kein Wunder, ist die Nutzungsstruktur für die Wiederbelebung der stillgelegten Gebäudeteile doch eines, wenn nicht das Herzstück der Interessen der Ini. Zumal die Machbarkeitsstudie nun in die Endphase eintritt und die Ini bemüht sein muss, die Ergebnisse ihrer Arbeit und die Wünsche ihrer Mitglieder und Unterstützer*innen einzubinden.

So fand am 16.10. das interne Kick-Off für den Markt der Möglichkeiten statt. Im Frühjahr/ Sommer nächsten Jahres soll er der Anbahnungsprozess für den Kontaktaufbau und zum Kennenlernen möglicher ernsthafter Mieter*innen bzw. Mitstreitenden/Aktiven sein.

Als Grundidee können wir uns eine Art Messe mit Stationen nach verschiedenen Gebäudeteilen/Nutzungen vorstellen. Die Ansprache/Werbung soll sowohl öffentlich als auch gezielt und direkt sein. Die aktuelle Aufgabe für Alle: Erstes Brainstorming und Sammlung im Forum: Wen sprechen wir für den Markt der Möglichkeiten an? Beim nächsten Treffen am 20.11. wird dann auf dieser Grundlage weitergeplant.

Sehr begrüßt haben wir den Besuch von Mitgliedern der Offenbacher SPD. Am 23.10. besuchten der Offenbacher Parteivorsitzende Dr. Christian Grünewald und Maurice Skowronek, der derzeit im Fraktionsbüro tätig ist, unser Freitagstreffen. Wir hatten den Eindruck, dass sie von unseren Überlegungen und Nutzungsvorschlägen angetan waren und unser Vorhaben in ihren Partei-Netzwerken unterstützend diskutieren.

Unsere Wünsche zum Offenbacher Hauptbahnhof konkret in die örtliche Politik einfließen zu lassen ist Hauptaufgabe unserer AG PUBLIC AFFAIRS. Beim Freitagstreffen am 30.10. haben wir deshalb wichtige Fragestellungen zu möglichen Betreibermodellen und Finanzierungsformen überlegt, die wir für die Vorstellung in den Fraktionen vorbereiten wollen. Diese sollen so gut wie möglich bis zum nächsten Treffen der AG, am 27.11. inhaltlich vorbereitet werden.

Dies sind naturgemäß Aktivitäten, die mehr nach innen wirken – kaum öffentlich bemerkt werden können.

Sehr öffentlich wahrnehmbar kann dagegen unser Auftritt im „Aquarium“ werden. Gemeint ist die neue künstlerische Gestaltung der Glasflächen des ehemaligen Kiosks. Gleich drei kreative Ini-Frauen, nämlich Marina, Paola und Kathrin, werden dazu eine dekorative Folie entwerfen die bestimmt ein Hingucker sein wird.

Bald wieder an die Öffentlichkeit gehen will auch die AG ERINNERUNGEN. In Planung ist ein weiteres Erzählcafe zum Thema „Bahnbusse und Straßenbahnen – Knochemiehl, Schienen- und O-Busse am Offenbacher Hauptbahnhof“. Unser sehr aktiver Mitstreiter Vicente Such-Garcia regt dazu Recherchen beim Geschichts- und Heimatverein Oberrad an. Darüber hinaus steht für das nächste Jahr ein Mammut Projekt an, nämlich das Konzipieren einer Ausstellung zur Geschichte des Offenbacher Hauptbahnhofs und dessen Bedeutung für die Industrialisierung zu Beginn des 20sten Jahrhunderts.

Sehr gefreut haben wir uns über eine Einladung. Im Nachgang zu unserer interaktiven Vollversammlung am 3. Oktober hat uns Markus Maurer eingeladen den Kulturbahnhof KuBa Mörfelden zu besuchen. Da die C-Beschränkungen im Moment keinen Spielraum dazu lassen, werden wir aber bestimmt den Besuch antreten, wenn dies möglich ist.

Und hier noch einmal die aktuelle Terminplanung *:
Am Freitag,
13.11.  trifft sich die AG Erinnerungen.
20.11.  geht es weiter mit den Planungen zum Markt der Möglichkeiten
27.11.  geht es beim Treffen der AG Public Affairs um mögliche Betreiberformen und Finanzierungsmodelle.

* Es wird noch geklärt, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen wir ins Quartierbüro können. Ansonsten werden die Treffen virtuell stattfinden. Safety First! Die Info dazu erfolgt rechtzeitig über das Forum und den öffentlichen Kalender.
 
Ihr seht, die Ini leidet nicht unter dem November-Blues und lässt sich auch nicht von Viren abhalten, einen großen Schritt in Richtung Zielgerade zu gehen.

Herzlichst Euer Newsletter Team

Brigitte und Lisa (mit Extra-Grüßen in Richtung Agnes!)

Vollversammlungs-Rückblick – Räumung der Räume an Gleis 0 – Weiter geht’s

   Wir haben uns sehr gefreut, dass einige von euch am vorletzten Samstag trotz Wind und Wetter bei der Vollversammlung vorbei gekuckt haben. Es war schön alte Bekannte wieder zu sehen und sich wieder einmal daran zu erinnern, wir weit wir schon gekommen sind – auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt.
 
Das letzte Freitagstreffen haben wir direkt genutzt, um zu rekapitulieren, was gut gelaufen ist und was wir beim nächsten Mal anders machen wollen. Toll fanden wir, den Hauptbahnhof zu nutzen – schließlich ist er ja das Objekt unserer Begierden. Allerdings kamen der Austausch und das Miteinander etwas zu kurz. Das wollen wir bei der nächsten Vollversammlung im Frühjahr wieder mehr in den Mittelpunkt stellen.
 
Für uns steht auch fest: die Actionbound-App, die wir für die Vollversammlung genutzt haben, hat Potenzial. Deshalb wollen wir in Zukunft weiter verwenden, um Menschen an den Hauptbahnhof zu locken.
 
Für alle, die bei der Vollversammlung nicht live dabei sein konnten, wird es in Kürze einen Sondernewsletter geben, der die wichtigsten Infos zusammenfasst. Schon jetzt könnt ihr euch Karl-Heinz’ Fotos vom Treffen im Forum ankucken.

   Leider gibt es auch schlechte Nachrichten vom Bahnhof: Wegen einer Inspektion durch das Eisenbahnbundesamt mussten wir kurzfristig die Räume an Gleis 0 räumen. Den Kram der Ini durften wir dankenswerterweise in den Nebenräumen des Stadtteilkiosks am Stellwerk unterstellen. Gelegenheit dem Team von Stadtteilbüro einmal ein generelles Dankeschön für ihre Hilfe und Gastfreundschaft zu senden!
 
Besonders bitter ist Räumung für die Freunde und Freundinnen von New Camera e.V., deren Ausstellung Se(h)nsucht Natur dort eigentlich noch bis zum kommenden Wochenenden laufen sollte. Einen kleinen Trost gibt es: auf der Seite des Vereins gibt es einen tollen virtuellen Rundgang, der einen Eindruck davon gibt, wie die Ausstellung die Räume verwandelt hat, und auch einmal die Künstlerinnen und Künstler vor die Linse bringt. 

   Trotz dieses Rückschlags wollen wir uns nicht lange aus dem Hauptbahnhof vertreiben lassen. Unser nächster Anlauf: Den alte Buch- & Zeitschriftenladen in der Empfangshalle, der derzeit einfach zugeklebt ist, möchten wir als Schaufenster der Initiative HBF OF am HBF OF herrichten. Marina sucht hierzu noch Menschen zum Mit/Weiter-Denken und Auf-die-Beine-Stellen. Bis Ende des Jahres gibt es dafür auch noch Förderung von der Kulturkommission der Stadt. Wenn ihr Lust habt mitzumachen, meldet euch über Forum, Ini-Mail-Adresse oder direkt bei Marina.

   Ebenfalls mit Kulturförderung durch die Stadt legt die AG Erinnerungen nun so richtig los mit ihrem Projekt zur Bedeutung des Hauptbahnhofs für die Industriekultur in Offenbach. Nach dem erfolgreichen Erzählcafé zu den Tagen der Industriekultur am Waggon soll es in 2021 eine Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte geben. Eine Delegation der AG Erinnerungen wird dafür demnächst ins Eisenbahnarchiv nach Nürnberg fahren. Das nächste Treffen zum Projekt findet am Mittwoch, 14.10. im Senefelder Quartiersbüro statt.
 
   Konzeptionell geht in den nächsten Wochen die Arbeit an der Machbarkeitsstudie und am Finanzierungs- und Betreiberkonzept weiter: Am Freitag, 16.10. fällt in der AG Nutzungskonzept der Startschuss für die Vorbereitung zum Markt der Möglichkeiten und am Freitag, 23.10. widmen wir uns noch einmal den Grundrissen zur Machbarkeitsstudie. Die AG Public Affairs trifft sich dann am Freitag, 30.10., um das Betreiber- und Trägermodell weiter auszuarbeiten.
 
Die nächsten Termine nochmal im Überblick:
Mi, 14.10. / 19 Uhr / AG Erinnerungen / Planungstreffen / Senefelder Quartiersbüro
Fr, 16.10. / 19 Uhr / AG Nutzungskonzept / Kick-Off Markt der Möglichkeiten / Senefelder Quartiersbüro
Fr, 23.10. / 19 Uhr / AG Nutzungskonzept / Grundrisse zur Machbarkeitsstudie / Senefelder Quartiersbüro
Fr, 30.10. / 19 Uhr / AG Public Affairs / Betreiber- und Trägermodelle / Senefelder Quartiersbüro
noch offen / Schaufenster der Initiative HBF OF am HBF OF / bei Interesse melden

Den aktuellen Stand der Terminplanung findet ihr im Kalender.

Actionbound, Vollversammlung und Gartenschau

Für die Eröffnung des Implantieren-Festivals hatten wir uns ein besonderes, coronataugliches Format überlegt. Anstatt einer klassischen, statischen Eröffnungsrede wollten wir einen „dezentralen Parcours“ anbieten. Doch wegen der gestiegenen Fallzahlen von Corona-Infizierten in Offenbach erteilte die Bahn eine Absage für jegliche Aktion im Gebäude, Gang oder dem Paradiesgarten. Das war natürlich sehr schade, hat uns andererseits aber eine Verschnaufpause verschafft, unseren Actionbound noch besser zu machen – wir werden ihn dann bei der Vollversammlung ausprobieren.

Aber der September hält noch genug Spannendes und einige Aktionen bereit:
Das nächste Freitagstreffen am 11. September ab 19.00 Uhr im Senefelder-Quartier richtet sich  an die AG Public Affairs, zur Vorbereitung der Vorstellung der Ini bei den Fraktionen des Stadtparlamentes, sowie Überlegungen zu Finanzierungs- und Eigentümerkonzepten

Das allseits beliebte ERZÄHLCAFE wird am 12. September ab 16.00 Uhr an einem besonders bahntauglichen Ort stattfinden – nämlich Open Air am Waggon am Kulturgleis, nahe dem Isenburger Schloss auf den Industriebahn-Gleisen direkt am Maindamm. Als Veranstaltung im Rahmen der Tage der Industriekultur wird Stadtarchivar Vincente Such Garcia die Rolle des Hauptbahnhofs bei der Industrialisierung Offenbachs untersuchen und seine Einschätzung über die Bedeutung des Offenbacher Hauptbahnhofs für Deutschland und über die Grenzen hinweg, erläutern. Natürlich sind die Gäste wieder aufgefordert, Ihre Erinnerungen und Eindrücke einzubringen. Als visuelle Beiträge werden Eisenbahn-Motive von Peter Menne und Fotos aus der Ini-Sammlung von Brigitte Wichlei zu  sehen sein. Alle, die sich unterstützend „einmischen“ wollen, können sich schon ab 15.00 Uhr am Waggon einfinden.

Am Freitag, 18.09. trifft sich die Ini ab 19 Uhr zur Vorbereitung einer Vollversammlung am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), die Leben in den feiertäglichen Hauptbahnhof bringen soll. Alles weitere nach dem 18. September.

Am 24.09. ab 18 Uhr startet eine ganz besonders spannende Aktion – die Suche nach dem Paradies-Garten. Wir wissen zwar alle, wo er sein könnte, aber es ist zunächst dringend erforderlich, bestückt mit Arbeitshandschuhen, Paradiesuntaugliches zu beseitigen und auch den Gang nicht außer Acht zu lassen. Der Lohn für die Mühen folgt kurz nach dem …

Freitagstreff am 25.09. ab 19.00 Uhr, bei dem die Lageplan-Entwürfe der Machbarkeitsstudie diskutiert werden sollen. Rege Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht.

Ja und am 26. Sept. folgt dann der Aufräum-Mühen Lohn. Die Ini freut sich über die neue Ausstellung von new camera “Seh(n)sucht  Natur“, die bis in den Februar 2021 Gleis 0 zu einem visuellen Anziehungspunkt machen soll. Die Vernissage findet um 15.00 Uhr statt und zum Ausklang kann bei entsprechendem Wetter ein Vernissage-Grillen starten. Bitte Leckeres für auf den Grill oder einfach so mitbringen und gemeinsam genießen.
Na, zu viel versprochen? Wir freuen uns auf rege Beteiligung an den Ini-Terminen und hoffen, dass für JEDE/JEDEN etwas dabei ist.

 
Die nächsten Termine nochmal im Überblick:
Fr. / 11.09. / 19 Uhr: AG Public Affairs: Vorbereitung der Vorstellung bei den Fraktionen / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Sa / 12.09. / 16-18 Uhr: Erzählcafé im Rahmen der Tage der Industriekultur / Waggon am Kulturgleis
Fr / 18.09. / 19 Uhr: AG Vollversammlung: Vorbereitung Vollversammlung / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Do / 24.09. / 18 Uhr: Aufräumaktion im Paradiesgarten und Gang / Hbf OF
Fr / 25.09. / 19 Uhr: AG Nutzungskonzept: Zwischenergebnisse Machbarkeitsstudie prüfen / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Sa / 26.09. / 15 Uhr: Vernissage Fotoausstellung  “Seh(n)sucht  Natur“ / Hbf OF
Sa / 03.10. / 11-15 Uhr: Vollversammlung / Hbf OF
 
Den aktuellen Stand der Terminplanung findet ihr im Kalender.
 

Bis bald
Euer Newsletter-Team
Agnes, Brigitte und Lisa
 

Absage Implantieren-Festival am Hbf & Aufräumaktion

Leider nicht in OFFENBACH! Kein IMPLANTIEREN-Festivalzentrum am Offenbacher Hauptbahnhof vom 04.-06.09.2020 / Keine Aufräumaktion morgen

Corona macht uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung: Aufgrund der aktuell schwer absehbaren Situation in Offenbach kann das Performance Festival IMPLANTIEREN20 nächste Woche leider nicht wie geplant am Offenbacher Hauptbahnhof stattfinden.

Wir freuen uns für das Team des Implantieren-Festivals, dass mit dem Gelände von Seilerbahn e.V. kurzfristig ein alternativer Standort gefunden wurde, an dem die notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen besser umgesetzt werden können. Ein Besuch trotz fehlendem Hbf wird wärmstens ans Herz gelegt! Mehr Informationen gibt es auf: www.implantieren-festival.de.

Für uns heißt das: auch die Aufräumaktion der Ini, die für morgen, Samstag, 29.08. um 11 Uhr am Paradiesgarten geplant war, fällt erst einmal aus. Neuer Termin ist Donnerstag, 24.09. ab 18 Uhr.

Bleibt gesund und lasst euch nicht den Spaß verderben!

Heißer Scheiß an kühlen Orten – IMPLANTIEREN, Tage der Industriekultur, & Treffen, Treffen, Treffen….

Während draußen der Asphalt in der Hitze flimmert und Mensch, Tier und Pflanze in der Sonne brüten, ist es in der Empfangshalle des Offenbacher Hauptbahnhofs noch angenehm kühl. Ein Geheimtipp in diesem Hitzesommer sozusagen und ein guter Anlass, dem Ort mal wieder einen Besuch abzustatten!

Vom 03. bis 06. September wird das kühle Örtchen dann wieder mit Kulturleben gefüllt, wenn der Offenbacher Hauptbahnhof zum Festivalzentrum für das IMPLANTIEREN2020 wird.
 
Wir von der Ini HbfOF sind während des Implantierens mit Infostand, unseren Faltwerk#1-Flyern und Ausmalplänen vor Ort. Heimliches Highlight ist die digitale Schnitzeljagd Actionbound, die das IMPLANTIEREN-Team und die IniHbfOF in Kooperation extra für diesen Anlass konzipieren.
 
Die Idee hinter dem Festival für performative Kunst wird von den Organisatorinnen folgendermaßen beschrieben:
Für IMPLANTIEREN2020 steht das Bedürfnis nach mehr Raum und Zeit für interdisziplinäre Allianzen und die gemeinsam entwickelten Vorstellung einer Stadtgesellschaft im Fokus. In diesem Sinne wollen wir explizit künstlerische Interventionen im Stadtraum fördern, die eine demokratische Öffentlichkeit herstellen und eine Sichtbarkeit für gesellschaftliche Minderheiten und unterrepräsentierte Diskurse erzeugen. An diese Entwicklungen der letzten Jahre anknüpfend geht IMPLANTIEREN2020 noch einen Schritt weiter und lässt das Festival an drei Wochenenden im August und September 2020 in Frankfurt, Offenbach und erstmals auch in Darmstadt stattfinden und vernetzt Kunstschaffende, Theoretiker*innen und Aktivist*innen im gesamten Rhein-Main Gebiet und darüber hinaus.
Die Stadtgesellschaft wird dabei Teil des Bühnengeschehens und ihre Bewohner*innen zu Mit-Erzähler*innen einer gemeinsamen Geschichte. Denn bei IMPLANTIEREN2020 soll das ortsspezifische Arbeiten nicht nur einer weiteren ästhetischen Ausrichtung, sondern auch einem Bedürfnis Ausdruck
verleihen: Dem Bedürfnis nach mehr Raum und Zeit für interdisziplinäre Allianzen und einer gemeinsamen Basis, um davon ausgehend Vorstellungen einer Stadtgesellschaft entwickeln und formulieren zu können.
 
Vorher trommeln wir die Ini ein weiteres Mal für eine Aufräumaktion zusammen! Wir treffen uns am Samstag, 29.08. um 11 Uhr am Paradiesgarten und Gang, um diese wieder schick zu machen. Wer weiß, vielleicht kann dann auch mal wieder der Grill oder die Feuerschale in Benutzung gehen?
 
Die Ini beteiligt sich in diesem Jahr auch an den Tagen der Industriekultur, die vom 09.-13.09.2020 im gesamten Rhein-Main-Gebiet stattfindenden. Das von der AG Erinnerungen organisierten Erzählcafé ist am Samstag, 12. September von 16 bis 18 Uhr zu Gast am Waggon am Kulturgleis, um Geschichten zur Bedeutung des Hauptbahnhofs für die Industriekultur in Offenbachzu teilen.
Ein Vorbereitungstreffen für das Erzählcafé findet am Freitag, 21.08. ab 19 Uhr im Senefelder Quartiersbüro statt.
 
Unterdessen geht die konzeptionelle Arbeit zur Zukunft des Hauptbahnhofs weiter. Am 24.08. findet die nächste Arbeitskreissitzung zur Machbarkeitsstudie statt, an dem die Ini mit 2-3 Vertreterinnen teilnimmt. Beim Freitagstreffen am 14.08. ab 19 Uhr im Stadtteilbüro Senefelderquartier wollen wir uns gemeinsam auf den Termin vorbereiten.
 
Intern müssen wir uns auch darüber im Klaren werden, wie das Betreiber- und Beteiligungskonzept unserer Wünsche aussehen soll. Beim Treffen der AG Nutzungskonzept am Freitag, 28.08. ab 19 Uhr im Stadtteilbüro Senefelderquartier wird daran weitergesponnen.
 
Im Zentrum der Aktivitäten der AG Public Affairs steht nach wie vor die Vorbereitung der Vorstellung bei den Fraktionen der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung, die nach den Wahlen stattfinden soll. Eine Rohversion der Präsentation ist erstellt. Jetzt geht es um die inhaltliche Weiterentwicklung und den optischen Feinschliff. Für das nächste Arbeitstreffen trifft man sich am Freitag, 11.09. um 19 Uhr im Senefelder Quartiersbüro.
 
Und einen wichtigen Termin im Herbst könnt ihr euch auch schon in die Kalender eintragen: Bei der Vollversammlung am 03. Oktober wird der Hauptbahnhof für einen Tag schon mal zu unserem Ort. Daneben gibt es ein Update über die Arbeit der aktiven AGs und eine gute Möglichkeit sich wieder einzuklinken. Also Termin schon einmal vormerken!


Die nächsten Termine nochmal im Überblick:
Fr / 14.08. / 19 Uhr: AG Nutzungskonzept: Vorbereitung der nächsten Sitzung zur Machbarkeitsstudie / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Fr / 21.08. / 19 Uhr: AG Erinnerungen: Vorbereitung Erzählcafé zur Bedeutung des Hbf für die Industriekultur in OF / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Fr / 28.08. / 19 Uhr: AG Nutzungskonzept: Betreiber- & Beteiligungskonzept / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Sa / 29.08. / 11 Uhr: Aufräumaktion im Paradiesgarten und Gang / Hbf OF
Do-So / 03.-06.09. : Implantieren-Festival / Hbf OF
Fr. / 11.09. / 19 Uhr: AG Public Affairs: Vorbereitung der Vorstellung bei den Fraktionen / Stadtteilbüro Senefelderquartier
Sa / 12.09. / 16-18 Uhr: Erzählcafé im Rahmen der Tage der Industriekultur / Waggon am Kulturgleis
Sa / 03.10. / 11-15 Uhr: Vollversammlung / Hbf OF
 
Den aktuellen Stand der Terminplanung findet ihr im Kalender.

Das Leben und die Ini kehren zurück in die Stadt

Das Leben kehrt in die Stadt zurück. Grund genug, das erste Ini-Überblick-Präsenztreffen in aller Öffentlichkeit, nämlich vor dem Senefelder Quartier stattfinden zu lassen. Wenn das kein guter (Neu-)Anfang war!

Wir wollen unsere regelmäßigen Freitagstreffen nun langsam wieder aufnehmen – ein Blick in den Kalender lohnt sich also wieder. Wegen der Corona-Regeln müssen wir allerdings darum bitten, euch per E-Mail oder über das Forum anzumelden, wenn ihr kommt.

Und welche Neuigkeiten gibt es sonst noch?

Implantieren – das Festival für ortsspezifische Performances (mehr dazu hier) findet vom 20.08. bis 06.09.20 in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach statt und zieht vom 03.-06. September mit dem Festivalzentrum in „unseren“ Bahnhof ein. Außerdem sind drei Performances geplant und mit etwas Glück und einer Anfrage vielleicht auch wieder eine Illuminierung der Bahnhofsfront. Nach der weitgehenden Absage der Luminale-Aktionen ist das eine tolle Möglichkeit den Bahnhof zu positionieren, wo er hingehört – in den Mittelpunkt Offenbachs!

Natürlich ist das auch eine mega Chance mit der Ini wieder vor Ort zu sein, um in angenehmer Atmosphäre mit Menschen ins Gespräch zu kommen und dabei die frohe Botschaft der Machbarkeitsstudieunter das Volk zu bringen. Die allseits angestrebte Bürger*innenbeteiligung könnte so an Ort und Stelle stattfinden. Sobald der Ablaufplan für die Festivalbeiträge feststeht, muss die Ini ans Werk gehen, um zu entscheiden, was und wie es von uns auf die Beine gestellt werden kann.

Apropos Machbarkeitsstudie: Der erste projektinterne Workshop hat diese Woche stattgefunden, leider wegen den noch geltenden Einschränkungen für die Anzahl der Beteiligten nur mit 2 Vertreter*innen der Ini. Zumindest war es beim Überblick-Treffen möglich, gemeinsam Fragestellungen und Diskussionsbeiträge zu den bis dato vorliegenden Dokumentationen zur Machbarkeitsstudie zusammen zu stellen. Beim Ini-Treffen am Freitag, 19.06. um 19 Uhr vor dem Senefelder Stadtteilbüro werden Paola und Kai vom Workshop berichten.

Außerdem freuen uns über 4.500 € Förderung durch die Kulturkommission der Stadt. Mit dem Geld wollen wir unter anderem ein Projekt zum Hauptbahnhof als Industriekultur auf die Beine stellen, eines der Ladenfenster im Bahnhof gestalten und eine zweite Auflage des Faltwerks in die Welt setzen.

Zu guter Letzt noch ein Ausblick zum nächsten Erzählcafe unserer AG Erinnerungen: Wenn jetzt die Vorbereitungen anlaufen, kann die nächste Veranstaltung im September stattfinden. Wegen der durch das Projekt der Machbarkeitsstudie geknüpften neuen Kontakte zum Denkmalschutz, könnte das ein Thema sein – vielleicht sogar mit sachkundiger Begleitung. Wir sind gespannt, was sich die Arbeitsgruppe überlegt.

Bis bald!